HERZLICH WILLKOMMEN BEIM

SV LOK GLAUCHAU/NIEDERLUNGWITZ

Wir wünschen allen Nachwuchsfussballern erholsame und sonnige Ferien!

Freie Presse: Für die Kicker gibt's Tipps von Profis
Jörg Ziebal (32), Fußball-Nachwuchstrainer beim SV Lok Glauchau/Niederlungwitz, hat viele Tipps für die Gestaltung von Übungseinheiten bekommen. Am Mittwochnachmittag war das Mobil des DFB auf dem Sportplatz am Vierseithof zu Gast. Die DFB-Trainer André Mai und André Mäbert kümmerten sich um eine 90-minütige Musterübungseinheit. "Auf engstem Raum wurde viel mit dem Ball gemacht. Auffallend war, dass die Trainer immer wieder unterbrochen haben, um Hinweise zu geben und Lob zu verteilen", sagt Jörg Ziebal. Er kümmert sich mit Thomas Vonthien um die zweite F-Juniorenmannschaft des Vereins. Sein Ansatz: Die 14 Nachwuchskicker sollen sich immer wieder auf verschiedene Höhepunkte freuen. Sie waren in dieser Spielzeit schon als Einlaufkinder beim Drittligisten FSV Zwickau. Nach der Sommerpause ist ein Besuch beim FC Erzgebirge Aue geplant.

Die Volksbank Raiffeisenbank Glauchau übergibt ihre jährlichen Spendengelder an über 40 Vereine, Projekte und Einrichtungen aus der Region - wir sind mit dabei! Eine super Aktion! Danke!

Vom 24.3.17-26.3.17 nutzten unsere C-Junioren ihr spielfreies Wochenende um ein Trainingslager im Kiez Waldpark Grünheide durchzuführen. Schwerpunkte waren Ballzirkulation, Verhalten im 1:1 und Ausdauer. Zudem stand am Samstag ein gemeinsamer Grillabend an. Das Wochenende hat allen wieder sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen das die Mannschaft das im Trainingslager gelernte in der Rückrunde umsetzen kann.

Die LOK erfolgreich beim Glauchauer Herbstlauf!

Große Freude bei den F2-Junioren über neue Trainingsanzüge! Ein großes Dankeschön an Mike Wunderlich, selbstständiger Fliesenleger aus Glauchau, und Kay Heidl mit seiner Firma Lookit.

Im Blindenfußball kommt es auf kommunikative Fähigkeiten und technisches Geschick an. Das hat Ingo Köhler, Trainer der C-Junioren des SV Lok Glauchau/Niederlungwitz, bei einer besonderen Übungseinheit gemerkt. Der 49-Jährige stand - gemeinsam mit seinen Schützlingen - mit dunkler Brille und speziellem Kopfschutz auf dem Sportplatz. "Das war für uns eine ganz neue und interessante Erfahrung", sagt Ingo Köhler.

Das ungewöhnliche Angebot war über das Projekt "Neue Sporterfahrung", was seit 2009 existiert, möglich. Dadurch können Schulen und Vereine verschiedene Sportarten wie Rollstuhlbasketball und Blindenfußball ausprobieren. Der SV Lok Glauchau/Niederlungwitz hat in der jüngsten Vergangenheit zweimal eine Bewerbung abgegeben. "Nachdem es 2015 nicht geklappt hat, erhielten wir diesmal glücklicherweise den Zuschlag", sagt Jugendleiter Eric Hofmann, der das rund 80-minütige Trainingsprogramm aufmerksam verfolgt hat.

Zu den Gästen, die auf den Sportplatz in Niederlungwitz gekommen sind, hat mit Hasan Koparan auch ein Spieler, der für den FC Schalke 04 in der Blindenfußball-Bundesliga aufläuft, gehört. Er sprach über seine Erfahrungen im Alltag und auf dem Sportplatz. "Wir zeigen, dass es sich beim Blindenfußball um eine anspruchsvolle Sportart handelt, die neben einer hohen Konzentration vor allem viel Mut erfordert", sagt Hasan Koparan. Eine ganz wichtige Rolle nehmen im Blindenfußball die (sehenden) Tor-Guides, die hinter dem Kasten stehen und Anweisungen geben, ein. Sie teilen den Spielern mit, ob sie sich nach links oder rechts bewegen beziehungsweise drehen müssen. Akteure, die den ballführenden Mann attackieren, sollen stets "Yoy, voy, voy" rufen. Das ist spanisch und bedeutet "ich komme".

Einige Ideen, die Ingo Köhler bei der Blindenfußball-Übungseinheit gesammelt hat, wird er auch in Zukunft in die Gestaltung des Trainingsalltages mit einfließen lassen. Dafür regt der Nachwuchscoach auch die Anschaffung von Bällen, die im Blindenfußball zum Einsatz kommen und mit einer Rassel ausgestattet sind, an. Ingo Köhler ist vor allem von den technischen Fähigkeiten der Blindenfußballer fasziniert. Sie führen den Ball, den sie nicht sehen und nur hören, perfekt zwischen dem linken und rechten Fuß. "Das ist die einzige Möglichkeit, um einen Ballverlust beim Spielaufbau zu verhindern", sagt Ingo Köhler. Er ist überzeugt: "Wenn man den Nachwuchsspielern im Training einmal die Augen verbinden und einen Ball mit einer Rassel zur Verfügung stellen, lässt sich die Technik verbessern."